No shipping, no shopping: Handelsschifffahrt in Kriegszeiten
Der Frieden auf den Weltmeeren ist vorerst vorbei. Darüber herrschte Einstimmigkeit unter den Rednerinnen und Rednern beim Albert-Ballin-Forum von Hapag-Lloyd in Hamburg. Rund 100 Gäste aus Schifffahrt und Wissenschaft diskutierten am 12. und 13. Mai 2026 an der Kühne Logistics University (KLU), wie die Handelsschifffahrt auf die massiven Bedrohungen durch Kriege, hybride Angriffe und geopolitische Spannungen reagieren kann.


Die Gäste beim Panel zu Sicherheit von Handelsschiffen und -routen waren sich einig: Deutschland darf nicht länger auf dem maritimen Auge blind sein. Moritz Brake, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Nexmaris, Senior Fellow am Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) und Reserveoffizier der Deutschen Marine forderte klare Konsequenzen für Deutschland: Sicherheit auf dem Meer müsse als nationales Interesse begriffen, die maritime Resilienz und Wehrhaftigkeit gestärkt werden. „Wer nicht selbst über Seemacht verfügt, ist der anderer Nationen ausgeliefert."







